Auftaktveranstaltung Dialogforen Citizen Science

17.-18. September 2014 in Leipzig

Ziel der Veranstaltung war es, Projekte der aktiven Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in der Wissenschaft vorzustellen und gemeinsam einen Leitfaden für die erfolgreiche Durchführung von Citizen Science-Projekten zu entwerfen. In verschiedenen interaktiven Präsentations- und Diskussionsformaten wurde der Austausch zwischen Citizen Scientists aus Wissenschaft und Gesellschaft ermöglicht.

Bild: Florian Pappert

Fazit

Sehr inspirierend und produktiv - das war unser Eindruck von der Auftaktveranstaltung der Dialogforen Citizen Science. Vom 17. bis 18. September ging es vor allem darum, Erfahrungen aus der Citizen Science-Praxis auszutauschen und in World Cafe und Workshops zu vertiefen. Über 130 Teilnehmende, darunter Projektkoordinatoren, Privatpersonen, Wissenschaftler, Journalisten, Vertreter von Verbänden,  Vereinen, Förderinstitutionen und aus der Politik, konnten wir in Leipzig begrüßen.

Im Marktplatz-Format präsentierten über 20 Projekte und Initiativen ihre Citizen Science-Aktivitäten, im World Cafe ging es vor allem um die Frage, wie man Citizen Science-Projekte konzipiert, um sie erfolgreich umsetzen zu können. An zehn verschiedenen Tischen wurden unter anderem Fragen wie Formen der Beteiligung und Motivation in Citizen Science-Projekten, Kommunikation nach innen und außen, Finanzierung und Datenerhebung diskutiert. Die Ergebnisse werden in einen Handlungsleitfaden für Citizen Science-Initiatoren einfließen. In vier verschiedenen Workshops wurden Themen wie Datenqualität, Journalismus, Zusammenarbeit mit Verbänden und Citizen Science in den Sozialwissenschaften aufgegriffen.  Dabei wurde teilweise sehr kontrovers diskutiert, vor allem auch die Frage der Definition von Citizen Science.  So standen nicht nur Vernetzung und Austausch auf dem Programm, die Veranstaltung lieferte auch viele neue Impulse für die im kommenden Jahr stattfindenden Dialogforen Citizen Science.

Präsentationen

Die einzelnen Präsentationen haben die Referentinnen und Referenten freundlicherweise zum Download zur Verfügung gestellt. Sie finden diese hier.