Citizen Science und Open Science – ein fruchtbarer Austausch für beide?

Citizen Science in der neuen Ausgabe von TATup

Claudia Göbel (European Citizen Science Assosciation/ Museum für Naturkunde Berlin) und Katrin Vohland (Museum für Naturkunde Berlin) gehen in ihrem Artikel „Open Science und Citizen Science als symbiotische Beziehung? Eine Gegenüberstellung von Konzepten.“ der Frage nach, inwieweit die beiden Konzepte von Open Science und Citizen Science die Lücken des jeweils anderen schließen könnten. Open Science, so das Ergebnis der Autorinnen, könnte Citizen Science dabei helfen, seine Bürgerforscher noch stärker in die Auswertung der Daten mit einzubeziehen. Citizen Science wiederum könnte Open Science dabei unterstützen die Transparenz in der Wissenschaft voranzubringen und das Labor so ein Stück weiter ins Wohnzimmer zu bringen.

Um ihrer Frage auf den Grund zu gehen, untersuchen Göbel und Vohland den aktuellen Diskurs von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft über die Rezeption von Open Society und Citizen Science. Sie untersuchten verschiedene Publikationen aus den drei Bereichen und kamen zu dem Ergebnis, dass Open Science durch den Anspruch einer umfassend transparenten Forschung , CitizenScience-Projekte die Möglichkeit bietet, Bürger noch enger an ihrem Projekt teilnehmen zu lassen. Ehrenamtliche Forscher wären somit nicht nur Lieferant von Daten, sondern könnten dazu beitragen, wissenschaftliche Projekte näher auf die Bedürfnisse der Gesellschaft auszurichten und so das Band zwischen beiden Akteuren noch enger zu knüpfen.

Link zum Artikel auf TAtup hier