SenseBox - Die Kiste mit Sinn

 ortsunabhängig
Vermiss deine Umwelt mit selbstgebauten Sensorstationen

Projektinformationen

Umwelt, Sensoren, Klassenkiste, open data, Do-it-yourself

Kontakt

Thomas Bartoschek
info [at] sensebox.de

Institution

Institut für Geoinformatik - Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Projektzeitraum ab: 
01.04.2014
Zielgruppe: 
Geeignet für Schulklassen: 

Ort

ortsunabhängig
Tätigkeiten: 
technischer Anspruch: 
Digitaler Typ
Projektwebsite: 

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

Die SenseBox ist ein Do-it-yourself-Bausatz für stationäre und mobile Sensoren. Mit der SenseBox können Bürger, z. B. Schüler, Umweltdaten über Klima, Luftqualität, Verkehrsaufkommen, Lärmbelästigung und vieles mehr positionsbezogen messen und so zu genaueren Aussagen über lokale Umweltphänomene beitragen. Die Daten werden im Internet als Open Data bereitgestellt und auf einer Karte sichtbar gemacht. Die Bürger können ihre eigenen lokalen Forschungsfragen stellen und die nötigen Daten selbst sammeln und sammeln lassen.

Wie können Bürger mitforschen?

Die SenseBox bietet für Einsteiger und für Fortgeschrittene die Möglichkeit, eigene Sensorstationen zu bauen. Jede unserer Projektideen ist dabei mit Anleitungen für einen schrittweisen Aufbau und Tipps zur Programmierung versehen. Für Schulen gibt es didaktische Konzepte und eine Variante als Klassenkiste, außerdem kann das SenseBox-Team den Einstieg bei Projekttagen begleiten. Die Stationen werden je nach Einsatzzweck an einem festen Standort aufgebaut oder für einen mobilen Einsatz vorbereitet. Nach dem Aufbau können die Stationen dauerhaft Daten sammeln und ins Internet übertragen.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Wenn die Messstationen über eine Anbindung an das Internet verfügen, werden die Daten live auf der frei zugänglichen Online-Karte der SenseBox – OpenSenseMap – angezeigt. Ein nachträglicher Upload von Messdaten ist natürlich auch möglich. Auf der OpenSenseMap können auch Daten aller SenseBoxen, nach Zeit und Phänomen gefiltert, heruntergeladen und für weitere Forschungszwecke verwendet werden. Die Daten werden so für jeden Nutzer, ob interessierte Bürger, Schulen, Wissenschaftler oder die Stadtverwaltung, frei verfügbar sein.

Wozu trägt die Forschung bei?

Die Forschung mit der SenseBox erhöht die Messdichten von verschiedenen Umweltfaktoren und trägt zu genaueren lokalen Aussagen in Bezug auf Klima, Umweltbelastungen oder Verkehr bei. Durch die Visualisierung und den freien Zugang zu den Messdaten auf einer Karte möchten wir die Bürger für ihre Umwelt sensibilisieren und gleichzeitig Analysen mit den selbst gewonnenen Daten ermöglichen. So können sich etwa Bürger in einer Stadt zusammentun, um die Lärmbelastung in der Stadt flächendeckend sichtbar zu machen, oder Schüler einer Schule können die Luftqualität in ihrer Stadt kartieren.

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