Auf den Spuren der Bürgerforschung in Salzburg! – Eindrücke von der 4. Österreichischen Citizen Science Konferenz

05. März 2018 von Florence Mühlenbein
Salzburg am Abend / pixabay.com
Salzburg am Abend / pixabay.com

Teil 1 von 6

“Tell me and I forget
  Teach me and I remember
  Involve me and I learn.”

Was Benjamin Franklin schon Ende des 18. Jahrhunderts wusste, hätte nicht treffender die 4. Österreichische Citizen Science Konferenz eröffnen können. Als begeisterter Entdecker und Citizen Scientist wusste Franklin damals schon, was heute von zentraler Bedeutung in der Bürgerforschung ist: Durch die Beteiligung und Interaktion an wissenschaftlichen Projekten lernen die wir als Bürger*innen am besten!

Unter dem Motto Generationen trafen sich vom 1.-2. Februar 2018 auf dem Universitätsgelände Nonntal in Salzburg Wissenschaftler*innen, Mitarbeiter*innen, Projektmanager*innen und Aktive aus der Bürgerforschung, um gemeinsam zu hinterfragen, zu diskutieren, sich auszutauschen und neue Dinge anzustoßen: Wie können wir Bürger*innen für die Forschung begeistern, damit sie nicht nur Teil im Namen sondern auch teil von Citizen Science sind? Wie kann dies altersübergreifend geschehen? Und welche Möglichkeiten gibt es, die Begeisterung für Citizen Science in den Alltag zu integrieren?

In den kommenden Wochen zeigen wir Euch unsere Highlights aus den vielfältigen Debatten, Workshops und Programmpunkten. Los geht’s!

Wie man Menschen im Alltag für die Wissenschaft begeistert, wusste Helmut Jungwirth, Professor für Wissenschaftskommunikation und  Wissenschaftskabarettist, gut zu beantworten und sorgte mit seiner Keynote „Über Wissenschaft darf nicht gelacht werden, oder doch?” am ersten Tag für Schmunzeln im Vorlesungssaal. Während Formate wie Science Slam und die Lange Nacht der Wissenschaft bei vielen bekannt sind, zeigte Jungwirth, dass es mit Veranstaltungen wie Wissenschaft im Pub oder auch Science & Cinema auch neue Varianten gibt. Getreu dem Motto: Wir treffen die Leute dort an, wo sie sich aufhalten. Und es zeigt, dass die Art der Kommunikation und Partizipation der Bürger*innen wichtig ist, um den Weg zur Wissenschaft zu ebenen. Und das darf dann schon mal humorvoll bei einem Glas Bier sein.

Vom 1.-2. Februar 2018 nahm das Team von Bürger schaffen Wissen an der 4. Österreichischen Citizen Science Konferenz in Salzburg teil. Im Monat März stellen Euch die Autorinnen ihre persönlichen Highlights in einer kleinen Blog-Reihe vor. Die Beiträge spiegeln die persönlichen Eindrücke der Autorinnen wider und nicht zwangsläufig des gesamten Teams.

Florence Mühlenbein

Projektmanagerin und Online-Redakteurin. Seit Februar 2018 betreut sie die Plattform, kümmert sich um die Social-Media-Kanäle und berät Projekte im Bereich Wissenschaftskommunikation.

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