Bericht von der ersten Österreichischen Citizen Science Konferenz

27. Februar 2015 von David Ziegler
Gruppenfoto derjenigen, die bis zum Ende durchgehalten haben (Foto: Lisa Kargl)
Gruppenfoto derjenigen, die bis zum Ende durchgehalten haben (Foto: Lisa Kargl)

Unter dem Motto „Österreich forscht“ versammelten sich gut 80 Teilnehmende am 26.02.2015 an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zu ersten Österreichischen Citizen Science Konferenz – eingeladen hatte die AG Citizen Science um Prof. Johann Zaller vom Institut für Zoologie der BOKU. In spannenden Fachvorträgen stellten die Referentinnen und Referenten verschiedene österreichische Citizen Science Projekt wie Roadkill oder CSI-Pollen vor und beschrieben die Anknüpfungspunkte der Bürgerwissenschaften zu Kunst und Kultur, Wissenschaftskommunikation und Wirtschaft. Besonders hervorzuheben ist der Vortrag von den Mitarbeitern der AG Citizen Science Florian Heigl, Benjamin Dauth und Daniel Dörler, die über ihre positiven Erfahrungen mit Citizen Science in der akademischen Lehre berichteten.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Teilnehmden in einem Worldcafé die Herausforderungen und Potentiale der Bürgerwissenschaften in der österreichischen Wissenschaftslandschaft. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde der Relaunch der österreichischen Online-Plattform www.citizen-science.at feierlich vorgestellt. Eine Fortführung der Konferenz in 2016 ist geplant.

Wir bedanken uns bei der AG Citizen Science der BOKU für die Einladung zur Konferenz und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

David Ziegler

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Naturkunde Berlin und Redakteur von „Bürger schaffen Wissen“. Er sorgt für die Vernetzung der Projekte und die wissenschaftliche Begleitung der Online-Plattform.

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