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Buerger schaffen Wissen

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Social Citizen Science: Im Gespräch mit Claudia Göbel und Justus Henke

20. August 2020 von Florence Mühlenbein

In Ihrem Projekt “Social Citizen Science - zur Bearbeitung von Zukunftsfragen” nehmen Sie die Geistes- und Sozialwissenschaften im Bereich der Bürgerforschung in den Fokus. Worum geht es in dem Projekt genau? Und warum ist es aus Ihrer Sicht wichtig, die Sozial- und Geisteswissenschaften gesondert zu betrachten?

Justus Henke: Wir leben in Zeiten sogenannter großer Herausforderungen und die berühren nicht zuletzt auch vor allem die Fragen des Zusammenlebens in Gesellschaften. In diesem Rahmen beschäftigt sich die Wissenschaft mit der Frage: Wie und ob möchte Wissenschaft die Gesellschaft auch an der Problemlösung beteiligen? Dahinter steckt auch der Ansatz, wie man Wissenschaft öffnen kann – das merkt man auch an der wachsenden öffentlichen Wahrnehmung solcher Projekte. Aber es gibt eine Kehrseite und diese war eigentlich der Ausgangspunkt unseres Projektes: Bei den öffentlich diskutierten Projekten handelt es sich zumeist um Projekte mit naturwissenschaftlichen oder technologischen Hintergrund. Projekte mit geistes- und sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt tauchen in der öffentlichen Wahrnehmung nur selten auf. Aber wir denken, dass soziale Praktiken, Geschichtsaufarbeitung oder beispielsweise auch die Arbeit an Stadtentwicklungskonzepten geeignete Themen sind, um diese in der Bürgerforschung zu bearbeiten. Außerdem zeigt auch die qualitative Forschung in den Sozialwissenschaften, wie man Bürgerforschung noch betreiben kann. Und diesen Bereich wollten wir uns genauer angucken und wissen: Wo werden denn gesellschaftliche Herausforderungen adressiert durch Social Citizen Science? Wie funktioniert die Qualitätssicherung (insbesondere dann, wenn durch qualitative Methoden die Objektivierbarkeit nicht so einfach ist)? Und was heißt das für die akademische und zivilgesellschaftliche Bürgerforschung?

Erste Besonderheiten haben Sie bereits genannt. Gibt es weitere besondere Herausforderungen im Bereich Social Citizen Science?

Justus Henke: Eine besondere Herausforderung ist, dass es bei sozialwissenschaftlichen Phänomenen oft um schwer objektivierbare Beobachtungen geht. Über das Verhältnis zwischen (gesellschaftlichen) Gruppen oder ihrer Einbettung in sozial-technische Systeme wird sehr viel über subjektive Einschätzung oder offene Befragungen empirisch erfasst und das muss in diesem Kontext ebenso methodisch sauber umgesetzt werden - das ist sicherlich nochmal eine besondere Herausforderung. Eine weitere Besonderheit ist, dass die aktiven Mitforschenden meist in irgendeiner Weise betroffen sind von dem Gegenstand, den sie beforschen. Wenn es beispielsweise darum geht, Konzepte für einen Stadtteil zu entwickeln, sind es oft die Bürger*innen des Stadtteils, die sich beteiligen. Und diese eigene Betroffenheit stellt auch eine Herausforderung für die Projekte dar, die es zusätzlich zu bewältigen gilt.

Auf welchem Weg kann die Beteiligung von Bürger*innen her- und sichergestellt werden - und wie geschieht die Einordnung der Rolle der Bürger*innen im Spannungsfeld zwischen Bürger*innen als Forschende vs. Bürger*innen als Forschungssubjekt?

Claudia Göbel: In Bezug auf die Beteiligung gibt es unterschiedliche Intensitäten: Wie stark können Co-Forscher*innen in die unterschiedlichen Schritte des Forschungsprozesses involviert sein, welche Rolle können sie übernehmen? Aus der Erforschung der SCS-Projekte haben wir für unsere Schlussfolgerungen mitgenommen, dass wir gerne eine symmetrische Perspektive einnehmen möchten, d.h. wir betrachten die Laienforschenden genauso als Expert*innen wie die Berufswissenschaftler*innen: auf einer Augenhöhe. So haben wir gesehen, dass in dem Rahmen von Social Citizen Science tatsächlich viel mehr passiert, als normalerweise untersucht wird. So beteiligen sich Laienforscher*innen beispielsweise auch an der Wissenschaftskommunikation. Wichtig ist, dass die Wissenschaftlichkeit der gemeinsamen Forschung sichergestellt werden muss und dafür kann man beispielsweise Menschen fortbilden oder eine Arbeitsteilung vornehmen, um die methodische Qualität und die Datenqualität sicherzustellen - beides haben wir bei den untersuchten Projekten gefunden. Und dieser Grad der Beteiligung und Zusammenarbeit mit den Bürger*innen muss sich auch im Projektdesign wiederfinden. So kann man z.B. mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenarbeiten und es muss auch im Rahmen der Förderpolitik gleichzeitig möglich sein, dass es über das Datensammeln hinausgehen kann.

Der Projekttitel verrät es schon ein wenig: Welche Rolle kann Social Citizen Science zur Beantwortung von Zukunftsfragen spielen und was braucht es dafür?

Claudia Göbel: Wir haben uns Zukunftsherausforderungen angeschaut im Sinne der grand challenges wie beispielsweise die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Hier haben wir uns auf ein Paper von Sauermann und Vohland bezogen, das beschreibt, wie Citizen Science allgemein zur Nachhaltigkeitstransformation beitragen könnte. In Bezug auf die Sozial- und Geisteswissenschaften steckt dahinter die Grundannahme, dass uns technische Lösungen allein nicht weiterbringen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, sondern dass es immer auch um die soziale Akzeptanz und Einbettung geht. Und die Bürgerforschung hilft dabei, ein besseres Verständnis zu bekommen, wie Prozesse organisiert sind und wie auch technische als auch soziale Innovationen tatsächlich konkret entwickelt werden. Nicht zuletzt um auch Agenda-Setting zu machen: Was für Forschung brauchen wir zukünftig? Welche Nachhaltigkeitspolitiken brauchen wir?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass auch insbesondere aus der Zivilgesellschaft heraus initiierte Projekte uns einen neuen Blick darauf weisen, was denn überhaupt Zukunftsfragen sind und sich konkret im Rahmen des Engagements mit Fragen und ihren Lösungen beschäftigen: Wie kann etwa Integration im Stadtteil gelingen? Wie werden z.B. Langzeitarbeitslose einbezogen? Warum beteiligen sie sich vielleicht weniger bei Wahlen? Da stecken oft schon viele Herausforderungen drin und dann kann man selber entscheiden, ob die wichtig sind für ein gemeinsames Zusammenleben. Und das ist sicherlich auch der Wert von Social Citizen Science, der über den Beitrag bestimmter Projekte zu einzelnen SDG-Indikatoren hinausgeht. Kurz zusammengefasst braucht man unseren Erkenntnissen nach eine bessere Zusammenarbeit mit Bürger*innen, eine bessere Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und eine Anpassung der institutionellen Rahmenbedingungen im Wissenschaftssystem.

Für Ihre Studie haben Sie circa 120 Projekte ausgewählt, von denen Sie ein paar bereits umrissen haben. Können Sie kurz beschreiben, wie Sie die Auswahl vorgenommen haben und welchen Ansatz von Citizen Science Sie hierbei zugrunde gelegt haben?

Justus Henke: Bevor wir uns auf die Projektsuche gemacht haben, haben wir für uns definiert: Was ist Social Citizen Science? Wie lässt es sich auch in Abgrenzung zu anderen Citizen-Science-Aktivitäten identifizieren? Wichtig ist dabei die Forschungsaktivität und dass die Bürger*innen am Erkenntnisinteresse beteiligt sind, aber diese muss nicht ausschließlich auf die Forschung konzentriert sein. So sollten also nicht nur Lösungen produziert werden, sondern auch Wissen. Zudem sollte natürlich eine Zusammenarbeit zwischen Laien- und Berufswissenschaftler*innen stattfinden und die Themenstellung einen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fokus haben. Beispielsweise sind Reallabore mit dem Ziel der Entwicklung von Mobilitätskonzepten natürlich technische Lösungen, aber da steckt auch ein sozialer Aspekt drin: Wie kann man die Wege anpassen, dass die Bürger*innen damit zufriedener sind? Und somit auch die soziale Akzeptanz von bestimmten Verkehrsplanungen erhöhen. Ausgenommen haben wir Formate wie öffentliche Anhörungen, in denen Bürgerbeteiligung nur einen Legitimationszweck hat.

Anschließend haben wir mithilfe von Stichworten wie Living Lab, Reallabor, aber auch nach Themen und bestimmten Forschungspraxen die Suchmaschine angeschmissen und so kamen wir dann zu unserer Liste, von denen nur ein Bruchteil auf Bürger schaffen Wissen präsent ist. Das hat auch damit zu tun, dass diese Projekte den Begriff (Social) Citizen Science selbst nicht benutzen oder zum Teil auch andere Begriffe genutzt werden wie z.B. Repair-Cafés. Spannend hierbei ist noch, dass wir bei den Projekten sowohl aus der Zivilgesellschaft als auch aus der Wissenschaft heraus geschaut haben, wie diese funktionieren. Die Annahme war, dass es im akademischen Bereich hierarchischer zugeht, was sich in Ansätzen auch bestätigen lässt, aber dass es vor allem auf die Personen ankommt, die das Projekt durchführen. Und dass es auch Berufswissenschaftler*innen gibt, die sagen: „Ok, wir lassen es zu, dass die Bürger*innen bestimmen, wie die Untersuchung oder die Auswertung gestaltet wird.“ Und dies ist natürlich auch für die langfristige Motivation wichtig, wenn es viele Gestaltungsspielräume für Bürger*innen gibt und man ihnen damit auch Verantwortung überträgt.

Bürger*innen beteiligen sich bereits an den unterschiedlichsten Citizen-Science-Projekten. Aus welchen Gründen beteiligen sich Bürger*innen an Projekten aus dem Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften?

Claudia Göbel: Wir haben untersucht, ob die Übereinstimmung mit persönlichen Werten die Triebfeder für die Motivation für viele Menschen war. Ebenso waren der Spaß am Lernen und der Kontakt zu anderen Personen mit ähnlichen Interessen und Problemen, die Betroffenheit und der Zusammenschluss zur Mitgestaltung von lokalen oder gesellschaftlichen Entwicklungen, wichtige Punkte. Und hier haben wir tatsächlich gefunden, dass erfolgreiche Projekte Gestaltungsspielraum abgegeben haben, weil es dann dazu führte, dass die Teilnehmenden mehr Selbstwirksamkeit verspürt haben. Zudem haben wir festgestellt, dass allgemein weniger das genuine Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten als vielmehr die Themen, wie man dazu in Verbindung steht und was man damit gesellschaftlich bewegen kann, im Vordergrund stehen. Für die längerfristige Motivation der Bürgerforschenden war dann auch ein Gemeinschaftsgefühl zwischen allen Akteuren wichtig.

Und warum ist das Engagement bzw. die Einbindung von Bürger*innen in diesem Bereich so wichtig?

Claudia Göbel: Das kann man zweiseitig betrachten: Für die Wissenschaft gibt es die Möglichkeit, durch eine tiefere Beteiligung Wissen aus dem Feld bzw. der Betroffenen in die eigenen Forschung mit einzubeziehen - gerade wenn es sich um Phänomene handelt, die noch nicht so gut erforscht sind. Generell kann so auch eine erweiterte Perspektive auf Forschungsgegenstände dargestellt werden - zum Beispiel im Projekt Coronarchiv, wo das Ziel verfolgt wird, dass die Geschichte und Erfahrungen in der Corona-Zeit nicht nur von wenigen Menschen geschrieben wird, sondern an dieser Stelle der Versuch einer pluralen Geschichtsschreibung unternommen wird. Für die Weiterbildung von Menschen kann gerade der Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften davon profitieren, weil deren Ergebnisse noch nicht so bekannt sind oder häufiger hinterfragt werden wie Naturwissenschaften: Was ist das eigentlich für eine Forschung? Und was ist gerade wichtig auch für die Zukunft? Und wie beeinflusst unser Blick auf die Vergangenheit die Zukunft? 

Bei welchen Forschungsthemen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften besteht hohes Mobilisierungspotential zum Mitforschen?

Justus Henke: Die Themenvielfalt ist extrem hoch. Das sind manchmal Einzelpersonen oder Gruppen, die ein bestimmtes Problem haben und sich dann auf eine bestimmte Art professionalisieren: Wäre die Gründung eines Vereins denkbar? Wie kommt man an Geld für das Vorhaben? Ist man spendenfähig? Und nach ein paar Jahren ist man dann ein kleiner Ankerpunkt für ein bestimmtes Thema - zum Beispiel als Repair-Cafés oder für Zeitgeschichte in einzelnen Stadtteilen. Und diese Themen und Formate haben ein hohes Mobilisierungspotential, weil da die Forschung und Wissenschaft nicht irgendwie trocken und abstrakt ist, sondern ein konkretes, praktisches Anliegen hat, das mit vielen anderen geteilt wird. In Repair-Cafés wird nicht nur geschraubt, sondern auch reflektiert und diskutiert: Wie gehen wir mit Ressourcen um? Wie gehen wir miteinander um?

Als besondere Gruppe, die sich gut mobilisieren lässt, haben wir die Schüler*innen ausgemacht: Da gibt es seit Jahrzehnten den Wettbewerb Jugend forscht, der aber sehr technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtet ist. Und das ist schade: Weil qualitative Forschungsmethoden wichtig sind und beispielsweise die Grundlage hinter vielen Nachrichten mit großer Tragweite, z.B. zur Mediennutzung und sozialen bzw. politischen Zusammenhängen – da bekommen Schüler*innen noch zu wenig Einblick, woher solche Befunde kommen. Eine weitere Gruppe mit viel Potenzial sind unterrepräsentierte Gruppen wie Personen mit geringeren Bildungsabschlüssen oder soziale Randgruppen. Und da ist es unglaublich zu sehen, was man dort auslösen kann, wenn die eigene Betroffenheit zum Forschungsgegenstand gemacht wird, mit anderen Betroffen darüber geredet wird und auch die Wichtigkeit des Handelns erkannt wird. Dafür müssen bestimmte Angebote geschaffen werden, um diese Personen auch nicht aus strukturellen Gründen von der Teilnahme abzuhalten.

Im Rahmen des Projektes haben Sie u.a. einen ausführlichen Bericht veröffentlicht, in dem Sie auch auf die Wirkung auf die beteiligten Akteure eingehen. Welche wichtigen Erkenntnisse konnten Sie anhand Ihrer Studie hier feststellen?

Justus Henke: Die Wirkung auf die Akteure ist eine vielschichtige Frage. Für Berufswissenschaftler*innen ist Citizen Science ein Wagnis, weil die wissenschaftliche Forschung und die Ergebnisse in den Fachcommunitys noch nicht so akzeptiert sind. Es ist aber nicht notwendigerweise Karrierehindernis, sondern eher eine zusätzliche Herausforderung, die man als Forscher*in bewältigen muss. Für die Laien hat es sehr viel mit Selbstermächtigung zu tun und in sozialen Kontexten entstehen auch Gruppen und Zusammengehörigkeitskontexte - das scheint mir schon etwas Besonderes bei Social Citizen Science zu sein. Voraussetzung ist, dass alles sorgfältig geplant wird und es Zeit braucht, um die Zusammenarbeit zwischen Profis und Laien zu etablieren. Solche Projekte brauchen Anlaufphasen, für die auch Fördermittelgeber Raum gewähren müssen.

Können Sie uns einen kleinen Ausblick geben: Was passiert mit den Ergebnissen? Wie könnten die nächsten Schritte in diesem Bereich aussehen?

Claudia Göbel: Wir planen neben dem Arbeitsbericht, der als erste Veröffentlichung aus unseren Erhebungen hervorgegangen ist, noch weitere Veröffentlichungen. Einerseits soll eine Handreichung entstehen, die sich an Menschen richtet, die gerne ein Social-Citizen-Science-Projekt aufsetzen wollen. Andererseits wollen wir die Ergebnisse natürlich auch mit der wissenschaftlichen Community diskutieren - das machen wir im September bei der europäischen Citizen-Science-Konferenz und im Oktober werden wir die Projektergebnisse auf der SDG-Konferenz in Berlin vorstellen. Und wie es dann weitergeht, bleibt ein wenig offen, da wir erst einmal eine Momentaufnahme erforscht haben. Wünschenswert wäre hier sicherlich mehr Austausch zwischen den Social-Citizen-Science-Projekten und den naturwissenschaftlich ausgerichteten Projekten. Denn wir haben viele spannende Impulse gefunden, was zum Beispiel die Formen der Zusammenarbeit angeht, und das kann viele andere Projekte und Teilnehmende inspirieren und somit eine Bereicherung für die Citizen-Science-Landschaft sein.

Interviewpartner:

Claudia Göbel: Claudia Göbel arbeitet zu offener und partizipativer Wissenschaft - in ihrer Forschung als Sozialwissenschaftlerin am HoF Halle-Wittenberg und praktisch in der Gestaltung inklusiverer Formate für Zusammenarbeit.

Justus Henke: Dr. Justus Henke arbeitet zu Hochschulentwicklung, Bildungsstatistik sowie gesellschaftliches Engagement von Hochschulen am HoF Halle-Wittenberg. Hier leitet er auch die Nachwuchsgruppe des Graduiertenkollegs „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation (WiMaKo).

Zum Projekt: Social Citizen Science zur Beantwortung von Zukunftsfragen

Florence Mühlenbein

Projektmanagerin und Online-Redakteurin. Florence betreut die Plattform, kümmert sich um die Social-Media-Kanäle und berät Projekte im Bereich Wissenschaftskommunikation.

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