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Wie wirkt eigentlich Citizen Science? Wie beeinflusst Citizen Science die Einstellungen der Teilnehmer*innen

28. Oktober 2021 von Julia Lorke und Vincent Schmid-Loertzer
pixabay/Peter Dargatz
pixabay/Peter Dargatz

In Citizen-Science-Projekten blicken Bürger*innen hinter die Kulissen von Wissenschaft, werden Teil des wissenschaftlichen Prozesses und erhalten Erfahrungen, Einblicke und Erkenntnisse. Wirkt sich ihre Teilnahme an Citizen-Science-Projekten auch auf ihre Haltungen und Einstellung aus? Und wenn ja, inwiefern und welchen Themen gegenüber? Wir werfen erneut einen Blick auf die Erkenntnisse aus der Wirkungsforschung von Citizen Science auf Teilnehmer*innen.


Hier geht es zur Übersichtsseite der Blogreihe!


Dieser Blogbeitrag beleuchtet erneut die Ergebnisse unserer eigenen Literaturrecherche und befasst sich dabei mit dem Themenkomplex der persönlichen Einstellung beziehungsweise Haltung der Citizen Scientists. Im Laufe der Forschungsgeschichte wurde das Konzept der (persönlichen oder sozialen) Einstellung viel diskutiert - etwa in Bezug auf Dimensionen, Einflüsse, Auswirkungen oder Zusammenhänge zu Handlungen (vgl. Meinfeld 1977, 11ff.; Thomas und Leineweber 2018: 276). Im Rahmen dieses Blogbeitrags verstehen wir Einstellung als Überzeugung und Gefühl von Menschen, die ihre Reaktion auf Dinge oder Situationen beziehungsweise ihr Verhalten und ihre Wahrnehmung beeinflussen kann (Stangl 2021).

Das Vorgehen

Im Dezember 2020 haben wir eine Boolesche Suche in der Literaturdatenbank Scopus mit den Stichworten “Citizen Science” und “Attitude Change” durchgeführt. Dabei ergab die Suche insgesamt 357 Treffer. Diese Beiträge wurden nach ihrer Zitationshäufigkeit sortiert mit dem Ziel, die am häufigsten zitierten relevanten Artikel auszuwählen. Anhand der Abstracts wurden die obersten 300 Beiträge gescannt und zunächst gefiltert, ob die Veröffentlichung einen Citizen-Science-Bezug hat, weil sie sich etwa selbst diesem Ansatz zuordnet oder zumindest nicht gegen die Definition aus dem Grünbuch Citizen Science verstößt (Bonn et al. 2016). 

Anschließend wurde geprüft, ob die Veröffentlichung zu dem Thema und der Fragestellung des Blogs passt, also ob sie in unsere Betrachtung aufgenommen wird. Als relevant galten dabei Paper, die sich auf empirischer Ebene mit der Wirkung von Citizen-Science-Projekten auf die Einstellungen und Haltungen ihrer Teilnehmer*innen befassen und eigene Ergebnisse berichten. Theoretische Ansätze oder Konzeptualisierungen wurden also ausgeschlossen. Zudem wurden Paper ausgeschlossen, die wir bereits in vergangenen Blogbeiträgen besprochen oder erwähnt haben (Bonney et al. 2016, Crall et al. 2012, Jordan et al. 2011, Ballard et al. 2017, Johnson et al. 2014, Land-Zandstra et al. 2016, Cosquer et al. 2012, Toomey und Domroese 2013, Cronje et al. 2011, Masters et. al. 2016, Peter et al. 2019, Keleman-Finan et al. 2018, Jones et al. 2018). 

Im Anschluss haben wir als Ergänzung mithilfe einer Google-Scholar-Suche mit den Stichworten “Citizen Science” und “Attitude” nach relevanten Veröffentlichungen gesucht, die in der Scopus-Recherche 2020 nicht auftauchten. 

Die Studien

Die folgenden Studien wurden in der Scopus-Recherche angezeigt und ausgewählt: 

  • Druschke und Seltzer (2012)
  • Vitone et al. (2016)
  • Forrester et al. (2016)
  • Chase & Levine (2017)
  • Roetman et al. (2018) 
  • Van Brussel und Huyse (2018) 
  • Lynch et al. (2018)
  • Hsu et al. (2019) 
  • Groulx et al. (2019)

Die folgende Studie wurde in einer Google Scholar-Recherche mit dem Veröffentlichungszeitraum ab 2020 angezeigt und ausgewählt: 

  • Santori et al. (2021) 

Die Ergebnisse 

Auch in diesem Blogbeitrag haben wir die Ergebnisse in einer veranschaulichenden Grafik zusammengefasst. Weitere Informationen zu den Studien gibt es in einer Kurzzusammenfassung. 

Tabelle Zusammenfassung Studien EInstellungen

 

Im Zuge ihrer Vorher-Nachher-Befragung von Citizen Scientists (n=30) im US-amerikanischen Projekt Chicago Area Pollinator Study stoßen Caroline Gottschalk Druschke und Carrie S. Seltzer (2013) auf für sie überraschende Erkenntnisse und entwickeln infolgedessen Handlungsempfehlungen für die Betreuung von Citizen Scientists in Projekten. So finden sie heraus, dass es keine signifikanten Unterschiede in den Einstellungen der Teilnehmer*innen sowie im Verhalten und in einigen Wissensaspekten vor und nach Projektteilnahme gab. Es ließen sich - anders als von den Autor*innen, die gleichzeitig auch Projektinitiator*innen waren, erwartet und erhofft - aber Tendenzen erkennen, nach denen die Teilnehmer*innen eine Einbeziehung von Citizens in den Wissenschaftsprozess nach Projektteilnahme zunehmend ablehnen. In der anschließenden Projektreflexion vermuteten Druschke und Seltzer, dass durch die vorwiegende Befassung mit der tatsächlichen Forschung und der Organisation des Projekts keine klaren Schritte formuliert wurden, anhand derer die gewünschten Lernerffekte bei Teilnehmer*innen zu erreichen und zu überprüfen waren. Hieraus folgernd, betonen die Autor*innen die Wichtigkeit, Kommunikation und Projektdesign stets auf die Teilnehmer*innen auszurichten. Ihre abgeleitete Hypothese lautet: Wenn Inhalte, Ziele, Methoden und Vorgehen des Projekts klar vermittelt würden, ließen sich auch positivere Effekten erzielen.   

Tyler Vitone und Kolleg*innen (2016) haben Vorher-Nachher-Befragungen (n=74) mit Bachelorstudierenden der University of Florida durchgeführt, die am Kurs “The Insects” teilgenommen haben. Teil des Kurses war auch die Teilnahme an einem von zwei Citizen-Science-Projekten (School of Ants oder Backyard Bark Beetles). Von den insgesamt fünf Einstellungen zur Wissenschaft und zur Fachrichtung (Vertrauen in Wissenschaft, Interesse an Wissenschaft, Interesse an Entomologie, Interesse an der Teilnahme an wissenschaftlichen Aktivitäten und Wichtigkeit einer wissenschaftsinformierten Öffentlichkeit), die die Forscher*innen erfassten, veränderte sich nur eine - das Interesse an Entomologie - signifikant nach Teilnahme am Kurs. In der Wahrnehmung der Studierende sah dies jedoch anders aus: Die Studierenden wurden nach dem Kurs befragt, wie sie in ihrer Erinnerung vor dem Kurs die Einstellungsfragen beantwortet haben. Im Vergleich zu den gemessenen Einstellungsänderungen nach dem Kurs haben sich gemäß Selbsteinschätzung der Studierenden alle fünf wahrgenommenen Einstellungskategorien (beispielsweise Vertrauen in die Wissenschaft oder Wichtigkeit einer wissenschaftlich gebildeten Öffentlichkeit) signifikant verbessert - ein Effekt, den die Wissenschaft als Response-Shift Bias kennt. Vitone und Kolleg*innen führen den Einfluss von wenig Fachwissen bei der Vorher-Befragung, den generellen Einfluss des Zeitpunkt der Befragung oder den verstärkten Ausdruck einer Einstellungsänderung als mögliche Erklärungen für diese Verschiebung an. 

Tavis Forrester und Kolleg*innen (2016) konnten in ihrer Studie mit Vorher-Nachher-Kontrollgruppendesign zwar Verbesserungen im Wissen von Teilnehmer*innen des Artenschutzprojektes eMammal (n=473) im Mittleren Westen der USA nachweisen, allerdings keine Veränderungen in den Einstellungen zum Artenschutz. Die erfassten Haltungen zur Tierwelt, zu Schutzreservaten und zur Schnittstelle zwischen Artenschutz und Wirtschaft unterschieden sich zudem weder signifikant vor und nach Teilnahme am Projekt noch zwischen Kontroll- und Untersuchungsgruppe, zeichneten sich aber insgesamt eh durch ein durchweg hohes Niveau aus.    

Sarah K. Chase und Arielle Levine (2017) haben mithilfe von Umfragen die Einstellung der Teilnehmer*innen von acht Monitoring-Citizen-Science-Projekten (n=306) in den USA erhoben. 57% der Befragten gaben an, eine Veränderung in ihren Einstellungen in Bezug auf das jeweilige Monitoringthema bemerkt zu haben (beispielsweise im Bewusstsein über das Thema, der Wertschätzung dem Thema gegenüber oder einem erweckten Schutzbedürfnis des jeweiligen Projektthemas). Von einer Einstellungsänderung in Bezug auf die Umwelt insgesamt berichteten 43% und 39% der Befragten gaben zudem an, dass sich ihr Entscheidungsverhalten in Bezug auf das Monitoringthema verändert habe (beispielsweise im persönlichen Lebensstil oder in Unterhaltungen im sozialen Umfeld). 35% gaben Änderungen im Entscheidungsverhalten in Bezug auf die Umwelt insgesamt an. 

Die Studie von Philip Roetman und Kolleg*innen (2018) befasst sich mit der Einstellungsänderung von Teilnehmer*innen des Projekts The Cat Tracker (n=410) in Australien. In einem Vorher-Nachher-Fragebogendesign wird festgestellt, dass sich die Einstellung von Katzenbesitzer*innen durch die Teilnahme am Monitoringsprojekt signifikant verändert: So steigt die Zustimmung zur Haus- oder Anlagenhaltung während des Tages signifikant sehr stark und während der Nacht signifikant stark an. Roetman und Kolleg*innen stellen dabei fest, dass es einen Zusammenhang zwischen der Stärke der Veränderung der Einstellung und der Intensität der Beteiligung am Projekt gibt: Je stärker die Teilnehmer*innen also in die Projektaktivitäten eingebunden sind und sich beteiligen, desto stärker verändert sich ihre Haltung.   

Suzanne Van Brussel und Huib Huyse (2018) befassten sich mit der wahrgenommenen Veränderung der Einstellung von Teilnehmer*innen des Antwerpener Projekts zur Messung der Luftqualität CurieuzeNeuzen (n=665). Befragte wurden gefragt, ob sich ihre Einstellung zu verschiedenen Mobilitätsmaßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität nach Veröffentlichung der Projektergebnisse im Vergleich zu vor dem Projektstart verändert habe. Für vier der acht beschriebenen Maßnahmen berichtete die Mehrheit der Befragten eine gewachsene Zustimmung (zwischen 51,1% und 59,2%). Für die übrigen vier Maßnahmen gaben die meisten Befragten keine Veränderung in der Haltung an (zwischen 47,3% und 58,2%). Das Niveau der gesunkenen Zustimmung war in sieben der acht Maßnahmen sehr gering (zwischen unter 1% und 7,4%). 

Louise Lynch und Kolleg*innen (2018) befassten sich in ihrer Studie neben anderen Aspekten mit der Veränderung in den Einstellungen zu Insekten von Teilnehmer*innen verschiedener Citizen-Science-Projekte. Gemein war allen Projekten dabei, dass sie sich mit Insekten auseinandersetzten und die Teilnehmer*innen diese entweder beobachteten, sammelten und bzw. oder fotografierten. Lynch und Kolleg*innen erfassten die Einstellungen vor und nach Teilnahme am Projekt in einem quasi-experimentellen Vorher-Nachher-Kontrollgruppendesign (n=28 mit Kontrollgruppe n=72), wobei sie zusätzlich qualitative Interviews nach Projektteilnahme führten (n=11). Für alle erhobene Aspekte konnten dabei Unterschiede zwischen Kontrollgruppe und Citizen Scientists festgestellt werden, wobei die Unterschiede in der Einstellung zu Insekten, der Selbstwirksamkeit für Umweltaktivismus und der Naturverbundenheit signifikant positiv waren. Darüber hinaus konnten aber, wenn überhaupt, insgesamt nur marginale und statistisch nicht signifikante Veränderungen in den Haltungen und Einstellungen nach Projektteilnahme festgestellt werden. Dabei räumen die Autor*innen mögliche Einschränkungen in der Generalisierbarkeit der Ergebnisse durch die kleine Stichprobe ein. 

Chia-Hsuan Hsu und Kolleg*innen (2019) untersuchten Effekte der Teilnahme an einem Kurzzeittraining eines Taiwanesischen Citizen-Science-Projekts, das sich mit dem Schutz von Landkrebsen beschäftigt. Sie arbeiteten mit der Methode des Personal Meaning Mapping (PMM) und beschrieben daran Veränderungen bei den Teilnehmenden, unter anderem in Bezug auf ihre projektthemenbezogenen Einstellungen vor (n=13) und nach (n=9) der Teilnahme. Beim PMM werden Menschen gebeten, eine Art Mindmap zu einem Stichwort oder einer Phrase zu erstellen. Im Anschluss werden Teilnehmer*innen gebeten, einzelne Worte, Konzepte und die gesamte Map vorzustellen. Ausgewertet werden sowohl Map als auch Gespräch, genutzt werden dabei Dimensionen wie die Breite der Map, die Tiefe der benutzten Konzepte oder die Qualität des Verständnisses der Konzepte. Die Dimension der Einstellung gegenüber dem Schutz von Landkrebsen hat sich demnach nach dem Training deutlich verändert. So wurden zum einen vertieftere Konzepte genutzt und zum anderen deutliche Aussagen in Bezug auf eine Verbesserung der Einstellung geäußert.  

Mark Groulx und Kolleg*innen (2019) haben Teilnehmer*innen des Projekts The Arctic’s Edge in Kanada vor und nach Teilnahme am Projekt zu ihrer Einstellung zur Wissenschaft und zum Klimawandel befragt (n=49). Demnach veränderte sich die Einstellung zur Wissenschaft nicht signifikant bei den Teilnehmer*innen. Die Einstellung zum Klimawandel wurde etwas differenzierter erfasst. Die Zustimmung zur Aussage, dass der Klimawandel existiere, erhöhte sich nicht signifikant. Jedoch erhöhte sich die Anzahl der Teilnehmer*innen, die den Klimawandel als hauptsächlich menschengemacht sehen, nach Projektteilnahme signifikant. Zudem nahm die Zustimmung zur Aussage, Klimawandel sei im eigenen Leben erfahren worden sowie zur Besorgtheit über den Klimawandel signifikant zu. Auch wenn Groulx und Kolleg*innen eine Einschränkung in ihren Aussagen durch ein kleines Sample sehen, erkennen sie doch Tendenzen einer positiven Wirkung von Citizen Science auf die Einstellungen der Teilnehmenden zum Klimawandel, die es mithilfe einer guten Projektorganisation zu unterstützen gelte. 

Claudia Santori und Kolleg*innen (2021) haben Teilnehmer*innen des australischen Online-Monitoring-Projekts TurtleSAT mit einem webbasierten Survey (n=148) zum Wissens- und Fähigkeitenzuwachs nach Projektteilnahme befragt und Einflüsse hierdurch unter anderem auf die Einstellung gegenüber Schildkröten und Artenschutz getestet. Mehr als die Hälfte der Befragten gab so Verhaltens- und Einstellungsänderung aufgrund der Projektteilnahme an. In Regressionsrechnungen konnte daraufhin ein positiver Zusammenhang zwischen den selbst angegebenen hinzugewonnen Fähigkeiten und Wissen (zusammengefasst als ein Score aus verschiedenen Fragen) und der selbst angegebenen Einstellungs- und Verhaltensänderung (gemessen als ein Score aus verschiedenen Fragen) festgestellt werden. Ein positiver Zusammenhang mit dem Level des konkret getesteten Wissens konnte nur mit einer einzelnen Einstellungsänderung, die Sorge um Frischwasserschildkröten in Australien, festgestellt werden. Santori und Kolleg*innen fanden zudem keinen Zusammenhang zwischen der Intensität der Teilnahme und der Einstellungsänderung. Sie nehmen an, dass ihre Ergebnisse aufgrund der Selbsteinschätzung vermutlich eher den Einfluss des Engagements und der Leidenschaft für das Projekt abbilden, merken aber nichtsdestotrotz auch deutliche Tendenzen und Potentiale in der Wirksamkeit von Citizen-Science-Projekten an.     

Der Ausblick 

Grundsätzliche Aussagen zum Zusammenhang der Teilnahme an Citizen Science und der Änderung von Einstellungen sind schwierig, da die Studien teils sehr projektspezifische Einstellungen untersuchen, die Einstellungsänderung teilweise mit Wissenserwerb und Engagement zusammenhängt, es teils Unterschiede zwischen Messung und Selbsteinschätzung gibt und die Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Es lässt sich festhalten, dass Citizen-Science-Projekte die Einstellungen der Teilnehmer*innen durchaus beeinflussen können, dass wir bisher aber hauptsächlich Tendenzen beschreiben können. Hier braucht es aber auf der einen Seite mehr Wissen aus der Forschung und auf der anderen Seite eine Reflexion in der Praxis, wie und ob auch die Einstellungen der Teilnehmer*innen im Projekt Berücksichtigung finden können und sollen. 

Veränderungen in den Einstellungen werden häufig mit Verhaltensveränderungen oder der Intention einer Verhaltensveränderung gemeinsam betrachtet. Daher widmen wir uns im nächsten Beitrag dem Thema der Verhaltensänderung durch Teilnahme an Citizen-Science-Projekten.  

Literatur

Ballard, H. L., Dixon, C. G., und Harris, E. M. (2017). Youth-focused citizen science: Examining the role of environmental science learning and agency for conservation. Biological Conservation, 208, 65-75. https://doi.org/10.1016/j.biocon.2016.05.024

Bonn, A., Richter, A., Vohland, K., Pettibone, L., Brandt, M., Feldmann, R., Goebel, C., Grefe, C., Hecker, S., Hen-nen, L., Hofer, H., Kiefer, S., Klotz, S., Kluttig, T., Krause, J., Küsel, K., Liedtke, C., Mahla, A., Neumeier, V., Premke-Kraus, M., Rillig, M. C., Röller, O., Schäffler, L., Schmalzbauer, B., Schneidewind, U., Schumann, A., Settele, J., Tochtermann, K., Tockner, K., Vogel, J., Volkmann, W., von Unger, H., Walter, D., Weisskopf, M., Wirth, C., Witt, T., Wolst, D. & D. Ziegler (2016): Grünbuch Citizen Science Strategie 2020 für Deutschland. Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig, Leipzig, Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung (MfN), Berlin-Brandenburgisches Institut für Biodiversitätsforschung (BBIB, Berlin). https://www.buergerschaffenwissen.de/sites/default/files/assets/dokumente/gewiss-gruenbuch_citizen_science_strategie.pdf#page=14

Bonney, R., Phillips, T., Ballard, H.L., und Enck, J.W. (2016): Can citizen science enhance public understanding of science? Public Understanding of Science 25(1), 2-16. https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0963662515607406

Chase S.K., Levine A. (2018): Citizen Science: Exploring the Potential of Natural Resource Monitoring Programs to Influence Environmental Attitudes and Behaviors. DOI. https://doi.org/10.1111/conl.12382

Crall, A. W., Jordan, R., Holfelder, K., Newman, G. J., Graham, J., und Waller, D.M. (2012): The impact of an invasive science training program on participant attitudes, behavior, and science literacy. Public Understanding of Science, 1-20. https://www.researchgate.net/publication/245029096_The_impacts_of_an_invasive_species_citizen_science_training_program_on_participant_attitudes_behavior_and_science_literacy

Cosquer, A., Raymond, R., und Prevot-Julliard, A.-C. (2012). Observations of Everyday Biodiversity: A New Perspectivefor Conservation? Ecology and Society, 17(4): 2. http://dx.doi.org/10.5751/ES-04955-170402

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Druschke, C.G., Seltzer, C.E. (2013): Failures of Engagement: Lessons Learned from a Citizen Science Pilot Study. DOI: https://doi.org/10.1080/1533015X.2012.777224

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Groulx M., Fishback L., Winegardner A. (2019): Citizen science and the public nature of climate action. DOI: https://doi.org/10.1080/1088937X.2019.1597396

Hsu C.-H., Chang Y.-M., Liu C.-C. (2019): Can short-term citizen science training increase knowledge, improve attitudes, and change behavior to protect land crabs? DOI: https://doi.org/10.3390/su11143918

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Vitone T., Stofer K.A., Steininger M.S., Hulcr J., Dunn R., Lucky A. (2016): School of ants goes to college: Integrating citizen science into the general education classroom increases engagement with science. Journal of Science Communication 15(01). DOI: https://doi.org/10.22323/2.15010203 


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Julia Lorke und Vincent Schmid-Loertzer

Wie wirkt die Teilnahme an Projekten eigentlich auf die Citizen Scientists? In der Blogreihe geben Julia Lorke und Vincent Schmid-Loertzer einen Einblick in die Erkenntnisse aus der Forschung und sammeln hilfreiche Ressourcen.

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