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Bürger schaffen Wissen

Die Plattform für Citizen-Science-Projekte aus Deutschland: Mitforschen, präsentieren, informieren!

Online-Format: Mittagspause mit Bürger schaffen Wissen

Worauf sollte man im Projektdesign in Bezug auf die Kommunikation achten? Welche Social-Media-Kanäle sind die richtigen für mein Citizen-Science-Projekt? Und wie kann gutes Freiwilligenmanagement aussehen? In unserem Online-Format Mittagspause mit Bürger schaffen Wissen möchten wir mit euch zu diesen und weiteren Themen ins Gespräch kommen, Wissen teilen und Erfahrungen untereinander austauschen. Daher laden wir in regelmäßigen Abständen zur gemeinsamen Mittagspause mit Bürger schaffen Wissen ein: eine einstündige lockere Veranstaltung, die mit einem kurzen Impulsvortrag startet und viel Raum für Fragen, Diskussion und Austausch lässt.

Insbesondere freuen wir uns auch über Input- und Themenvorschläge aus der Community!

Mögliche Themen sind: 

  • Erfahrungen aus den Projekten teilen 
  • aktuelle Veröffentlichungen zu Citizen Science, die ihr gerne diskutieren möchtet
  • Entwicklungen und/oder Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen
  • Austausch und Einblicke in Programme zur Organisation und Umsetzung von Kommunikation (z.B. Twitter)

Die Veranstaltung richtet sich an alle Citizen-Science-Projektverantwortliche (Leiter*innen, Freiwilligenkoordinator*innen, Kommunikationsverantwortliche etc. der Projekte) bei Bürger schaffen Wissen und ist offen für alle, die Interesse an Citizen Science haben.

Kommende Termine

Citizen Science für planetare Gesundheit

Freitag, 30.09.2022, 12 bis 13 Uhr

Referentin: Katharina Wabnitz (Centre for Planetary Health Policy (CPHP))
Moderation: Moritz Müller (MfN Berlin)
Was ist planetare Gesundheit? Und warum brauchen wir unterschiedliche Citizen-Science-Perspektiven und Akteur*innen zur Unterstützung dieses Ansatzes? In dieser digitalen Mittagspause wird das ganzheitliche Konzept der planetaren Gesundheit vorgestellt. Unsere Referentin Katharina Wabnitz möchte zeigen, dass es vielfältiger Synergien und der Zusammenarbeit mit der gesamten Citizen-Science-Gemeinschaft mit vielen wissenschaftlichen Disziplinen bedarf, um die beste aller möglichen Zukunftsaussichten für unseren von Menschen bewohnten Planeten zu realisieren.
Die digitale Mittagspause findet via Zoom statt. Den Link zur Veranstaltung erhaltet ihr nach der Registrierung.
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Themen der vergangenen Mittagspausen

Digital Public History & Citizen Science

Bürgerwissenschaftliches Engagement hat in der Geschichtswissenschaft eine lange Tradition und öffnet sich in den letzten Jahren auch zunehmend digitalen Formaten. Einblicke in das Engagement historisch interessierter Citizen Scientists gaben in der digitalen Mittagspause im Rahmen des Digitaltags am 24. Juni 2022 Prof. Dr. Georg Fertig (MLU Halle-Wittenberg) und Dr. Katrin Moeller (MLU Halle-Wittenberg). Georg Fertig präsentierte die vielfältigen Crowdsourcing-Aktivitäten des Vereins für Computergenealogie e.V. und fragte vor dem Hintergrund immer kompetenterer KI-Schrifterkennung nach den Entwicklungsperspektiven von klassischen Crowdsourcing-Projekten. Katrin Moeller stellte ihre Zusammenarbeit mit Ortschronist*innen vor und veranschaulichte, welches Forschungspotential für die digitale Geschichtswissenschaft in der Kooperation mit Bürgerwissenschaftler*innen steckt.

Gemeinsam Citizen-Science-Ideen verwirklichen – wie gelingt das?

Am Mittwoch, den 25. Mai 2022, lud das Team des neuen Citizen-Science-Wettbewerbs Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt zu einer digitalen Mittagspause ein. Gemäß des Fokus des Wettbewerbs, der den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft nachhaltig stärken und Citizen Science als Format für Zusammenarbeit sichtbar machen will, lenkte die Mittagspause den Blick auf die Gelingensfaktoren von Kooperationen. Was zeichnet eine erfolgreiche Kooperation aus? Wer sind die passenden Partner*innen für die eigene Idee? Und wie bewältigt man Herausforderungen in der Zusammenarbeit? Auf diese und weitere Fragen ging Prof. Dr. Andrea Walter (Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW) in ihrem Impuls zu den Grundlagen gelungener Kooperationen für Praktiker*innen aus Kommunen und Zivilgesellschaft ein. Dr. Kerstin Kurzhals und Katrin Uude (FH Münster) berichteten über Transferhemmnisse aus dem Projekt münster.land.leben und präsentieren Lösungsansätze aus ihrem Co-Creation Toolbook.

Open Citizen Science

Wikipedia ist längst nicht die einzige offene Wissensplattform im WWW, die mit ‚Wiki‘ beginnt. Zur Familie gehören auch Wikisource, Wikidata und Wikiversity, die in der Citizien Science Community noch immer vergleichsweiße unbekannt sind. Jens Bemme (SLUB Dresden) lud daher in der digitalen Mittagspause am 25. März 2022 zu einer interaktiven Entdeckungsreise durch die vernetzten Wikiwelten ein. Seine Wikiversity Seite macht buchstäblich Appetit auf mehr: Die offene Informationsstruktur der Wikimedia Plattformen gehen nicht nur Hand in Hand mit dem bürgerwissenschaftlichen Demokratisierungsansinnen, sie gehen darüber hinaus! Open Citizen Science steht für Citizen Science mit offenen Daten, offenen Plattformen und offenen Partizipationsmöglichkeiten – oder wie Jens Bemme sagt „Just Citizen Science done right“.

Citizen Science goes Europe!

Citizen Science-Projekte und -Initiativen bereichern zunehmend die europäische Landschaft - sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. Doch welche Strukturen und EU-Projekte gibt es, die als Impulsgeber*in fungieren? Was genau machen diese Initiativen und welche Angebote haben sie bereits für nationale, regionale und lokale Citizen Science Projekte? In der digitalen Mittagspause am 25. Februar 2022 stellten sich drei europäische Initiativen mit ihren Aktivitäten und Veranstaltungen vor. Mit dabei war Dorte Riemenschneider vom europäischen Verein für Bürgerwissenschaften, der European Citizen Science Association (ECSA), der sich mit seinen Mitgliedern dafür einsetzt, dass Wissenschaft integrativer und demokratischer wird. Claudia Fabó Cartas berichtete vom Projekt EU-Citizen.Science, das eine europäische Plattform für Citizen Science Projekte mit vielen kostenfreien Praxis- und Trainingsressourcen aufgebaut hat - mit dem Ende der Projektlaufzeit Anfang 2022 hat ECSA die Plattform übernommen. Last but not least erzählte Marius Oesterheld von den Zielen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen des Forschungsprojekts CS Track, das die europäische Citizen Science Landschaft systematisch untersucht und dazu unter anderem eine Umfrage mit über 1000 Citizen Scientists durchgeführt hat.

Wer oder was bin ich?

Mehr als 100.000 Freiwillige engagierten sich im letzten Jahr in Citizen-Science-Projekten. Das ist unsere Schätzung für die aktuell rund 180 Projekte auf der Plattform buergerschaffenwissen.de. Wie erleben und bezeichnen sie ihre Mitarbeit an Forschungsprojekten – sehen sie sich selbst als "Citizen Scientist" oder "Bürgerwissenschaftler*in"? Oder bevorzugen sie andere Begriffe ohne Bezug zu Forschung und Wissenschaft? In der Digitalen Mittagspause am 26. November 2021 (12-13 Uhr) werden wir mit Kristin Oswald und Nils Steffen (Uni Hamburg, "SocialMediaHistory") den fließenden Übergang zwischen Ehrenamt und Citizen Science in kulturwissenschaftlichen Projekten ausloten. Wir freuen uns auch auf Diana Stört, Leiterin der Transkriptionswerkstatt des Museum für Naturkunde Berlin sowie Sabine Bührmann. Als Teilnehmerin des Transkriptions-Kurses lernt sie aktuell altdeutsche Handschriften wie Sütterlin lesen und wendet ihr neu erworbenes Wissen ehrenamtlich am Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg an.

Meine, deine, unsere Daten - rechtliche und ethische Fragen bei Citizen-Science-Projekten

Innerhalb von Citizen-Science-Projekten kommt häufig die Frage auf, welche rechtlichen und ethischen Fragen in der Planung und Durchführung von Projekten zu beachten sind und wie man an Ressourcen und Informationen zu diesem Themenbereich kommt. In der digitalen Mittagspause sprechen wir zusammen mit Dr. des. Linda Freyberg und Dr. Friederike Klan, Sprecherinnen der AG Citizen Science & Recht, über rechtliche und ethische Fragestellungen innerhalb von Citizen-Science-Projekten. Für die Perspektive aus dem Bereich Medizin und Gesundheitsforschung, berichtet Nora Weinberger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), von ihren Erfahrungen zu Bürgerbeteiligung von Menschen mit Demenz und Seheinschränkungen. Im Laufe der digitalen Mittagspause möchten wir zusammen den Informations-, Klärungs- und Beratungsbedarf erfassen, welcher bei der Durchführung von Citizen-Science-Projekten (in der Gesundheitsforschung) aufkommt.

Emotionen als Eintritt in die Wissenschaft?

Der Home River BioBlitz ruft vom 24.09 bis zum 26.09. Menschen weltweit auf, ihre lokalen Flüsse mithilfe der App ‘iNaturalist’ zu erleben und dadurch Biodiversitätsforschung zu unterstützen. Im vergangenen Jahr nahmen bei dieser Aktion bereits rund 500 Teilnehmende Biodiversitätsdaten von über 40 Flüssen auf. Als Auftakt dieses weltweiten Citizen Science-Events ist für die heutige digitale Mittagspause Jens Benöhr bei Bürger schaffen Wissen zu Gast. Jens ist einer der Hauptorganisatoren des Home River Bioblitz in Deutschland und hat im Rahmen seiner Masterarbeit die Auswirkungen von Citizen Science auf die Ortsverbundenheit der Menschen erforscht. Zusammen mit Jörg Freyhof, Biodiversitätswissenschaftler und Gewässerexperte am Museum für Naturkunde Berlin, werden wir uns über den Zustand der Biodiversität von Flüssen in Berlin austauschen und beschäftigen uns mit der Frage, wie Emotionen in Citizen-Science-Projekten helfen können, unsere Natur zu bewahren. Gäste: Jens Benöhr (River Collective) & Jörg Freyhof (Museum für Naturkunde Berlin)

Kick-off-Gespräch zur Online-Konsultation

Seit 2020 arbeiten über 150 Mitwirkende unter der Leitung von mehr als 40 Themenchairs aus verschiedenen Organisationen an dem Weißbuch Citizen Science Strategie 2030 für Deutschland. Die AG Weißbuch lädt nun alle ein, den Entwurf der Strategie zu kommentieren, zu ergänzen oder sich im Rahmen eines Positionspapiers einzubringen. In der digitalen Mittagspause im August diskutierten Manfred Ronzheimer (Journalist), Stefan Munziger (Naturgucker) und Dr. Anke Valentin (Wissenschaftsladen Bonn) über die verschiedenen Perspektiven und Schwerpunkte der Online-Konsultation. Die AG Weißbuch freut sich auf Ihre Teilnahme an der Gesprächsrunde! Moderiert wurde die Mittagspause von Silke Voigt-Heucke (MfN) und Christin Liedtke (Helmholtz Geschäftsstelle).

Aktiv-Passiv!

Citizen-Science-Projekte ermöglichen Bürger*innen, sich an verschiedenen Phasen des Forschungsprozesses zu beteiligen. Diese Beteiligung findet zunehmend online statt, dabei können Teilnehmende digitale Werkzeuge zur Datensammlung, -auswertung und -diskussion nutzen. In einem Forschungsprojekt wurden für drei thematisch unterschiedliche, online-basierte CS-Projekte mit Hilfe von Tracking-Tools vergleichend untersucht, wie häufig die Teilnehmenden aktiv Daten gesammelt und ausgewertet haben oder ob sie eher passiv stöberten, also Inhalte anschauten und sich informierten. Prof. Dr. Till Bruckermann (Leibniz Universität Hannover) zeigte am 28.4.2021, dass sich die Art und der Grad der Beteiligung zwischen der Datensammlung und -auswertung unterscheiden, unabhängig vom Thema des CS-Projektes. Daraus lassen sich viele Anregungen für die Gestaltung von CS-Projekten ableiten.

Zum Weiterlesen:

Greving, H., Bruckermann, T. & Kimmerle, J. (2020). This is my project! The influence of involvement on psychological ownership and wildlife conservation: The influence of involvement on psychological ownership and wildlife conservation. Current Research in Ecological and Social Psychology, 1(1), Artikel 100001. https://doi.org/10.1016/j.cresp.2020.100001
Bruckermann, T., Greving, H., Brandt, M., Harms, U. (2021). Daten Sammeln reicht mir! Bürgerwissenschaften: Welche Aktivitäten interessieren Beteiligte? IPN Journal, 8, 24-29. https://www.ipn.uni-kiel.de/de/publikationen/ipn-journal/ipn-journal-no-8

Exklusiv - Inklusiv!

Die aktuell 160 Projekte auf der Plattform buergerschaffenwissen repräsentieren eine enorme Vielfalt an Themen, Forschungsfragen, Herangehensweisen. Doch wie vielfältig sind die Menschen in den Projekten, deren unterschiedliche Perspektiven, individuelle Hintergründe und Erfahrungswelten? Sind wir offen und divers? Oder weisen wir versehentlich einzelnen Personen oder sogar ganzen Gruppen nur bestimmte Rollen zu? Oder grenzen wir sogar aus? In der Digitalen Mittagspause am 26.3.2021 hat Psychologin Dr. Ines Thronicker (UFZ Leipzig) darüber berichtet, wie spannend und wie lohnend es ist, die Welt der Diversität zu erkunden – in unserer Kommunikation, in unseren Strukturen und in unserem Verhalten.

Ergänzende Materialien und Informationen

Soapbox Science:

Plötzlich digital!

Viele Citizen-Science-Projekte sahen und sehen sich vor der großen Herausforderung, ursprünglich als Vor-Ort-Angebote geplante Veranstaltungen in der digitalen Welt umzusetzen. In der Digitalen Mittagspause am 26. Februar 2021 haben Silke Oldorff und Rainer Stoodt vom Projekt „Tauchen für den Naturschutz“ berichtet. In diesem Projekt werden Sporttaucher*innen zunächst ausgebildet, verschiedene typische Wasserpflanzen zu bestimmen. Anschließend können sie selbständig diese Arten während ihrer Tauchgänge in den Seen bestimmen und kartieren. Das Team hat die Winter-Schulungen zur Auffrischung der Artenkenntnisse und Methodik Anfang Februar 2021 ins Internet verlegt. 

Freiwilligenmanagement

Eine besonders wichtige Komponente in Citizen-Science-Projekten ist die Zusammenarbeit mit Bürgerforschenden: Wie begeistert man Bürger*innen für das eigene Citizen-Science-Projekt? Worauf gilt es in der Kommunikation und in der Projektarbeit zu achten? Und wie organisiert man das am besten? In der gemeinsamen Mittagspause am 29. Januar drehte sich alles ums Freiwilligenmanagement. Wir bedanken uns bei Ralf Baumgarth von der FreiwilligenAgentur Heidelberg für einen Überblick über das Thema und bei Andrea Andersen vom BUND für einen Einblick in die praktische Umsetzung in den Citizen-Science-Projekten.             

Ende gut, alles gut?

In der Mittagspause am 27. November haben wir gemeinsam auf Citizen-Science-Projekte geblickt, die sich in der Abschlussphase befinden. Zeit also, um Bilanz zu ziehen, die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse vorzustellen und einen Blick nach vorn zu werfen. Dazu haben Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben das Projekt REPARA/KUL/TUR und Peggy Sylopp das Projekt Hear How You Like To Hear vorgestellt. Vielen Dank für den schönen Austausch!  

Ist Citizen Science Wissenschaftskommunikation?

In unserer Mittagspause am 30. Oktober beleuchten wir die Frage, inwiefern Citizen Science Teil der Wissenschaftskommunikation ist, wie sich die Grenzen zwischen Teilsystemen von Gesellschaft und Wissenschaft verschieben und welche Besonderheiten sich aus dem partizipativen Forschungsprozess für die Kommunikation in Citizen-Science-Projekten ergeben. Wir freuen uns auf einen Input von Susanne Hecker und auf die anschließende Diskussion mit allen Teilnehmenden!

Citizen Science & SDGs

In unserer zweiten Mittagspause am 25. September haben wir uns die Verbindung zwischen Citizen Science und den UN-Nachhaltigkeitszielen näher angeschaut und sind dazu mit euch in die Diskussion gekommen. Wir haben einen Blick auf die aktuelle Forschung geworfen und anschließend u.a. überlegt, wie Projekte in der Runde zu welchen SDG-Zielen passen und was die Projekte für die Umsetzung an Unterstützung noch gebrauchen können. 

 

Trends & Themen in der Wissenschaftskommunikation

In unserer ersten Mittagspause am 28. August 2020 stand die Frage "Was sind Trends und Themen in der Wissenschaftskommunikation?" im Mittelpunkt. Rebecca Winkels, verantwortlich für die strategische Kommunikation bei Wissenschaft im Dialog, stellte das Thema in einem Input vor und lieferte eine Vielzahl von Beispielen. Anschließend kamen die Teilnehmenden in den Austausch und diskutierten, welche Anknüpfungspunkte sie zu den eigenen Citizen-Science-Projekten sehen und welche Erfahrungen sie bereits teilen können. Die wichtigsten Diskussionsbausteine hat Graphic Recorderin Lorna Schütte für uns digital festgehalten.