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Buerger schaffen Wissen

Die Plattform für Citizen-Science-Projekte aus Deutschland: Mitforschen, präsentieren, informieren!

Trainingsworkshops 2021

Wie kann Citizen Science an Hochschulen und Universitäten stärker verankert werden? Mit unserem Workshopangebot möchten wir genau diese Frage beantworten und Mitarbeitenden von Universitäten und Hochschulen dazu einladen, sich mit dem Konzept Citizen Science auseinanderzusetzen. Das aus verschiedenen Workshoptypen und Modulen zusammengesetzte Programm bietet die Möglichkeit, sich zu spezifischen Themen weiterzubilden und auszutauschen: Was ist Citizen Science? Wie konzipiere ich ein Citizen-Science-Projekt? Was erreicht Citizen Science? Wie kann ich das Thema an meiner Institution strategisch voranbringen? Der Vernetzung untereinander sowie mit Praxisakteur*innen geben wir dabei viel Raum - und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, Ideen und Hintergründe.  

Drei verschiedene Workshoptypen:
Es gibt offene Workshops, Workshops mit regionalem Schwerpunkt und individuell buchbare Workshops. Die offenen Workshops untergliedern sich dabei je nach Zielgruppe in Workshops für Projektinitiator*innen und für Multiplikator*innen.

Workshopinhalte:
Die offenen Workshops bestehen aus einem Basisworkshop und vier thematischen Aufbaumodulen.

Die Workshops finden digital statt: 
Aufgrund der nach wie vor hohen Coronavirus-Infektionszahlen und der damit verbundenen Schutzmaßnahmen werden wir die Trainingsworkshops leider nicht vor Ort durchführen können. Stattdessen finden die Veranstaltungen online statt.

Ansprechpartner:
Bei Fragen und Rückmeldungen wenden Sie sich gerne jederzeit an Vincent Schmid-Loertzer unter: vincent.schmid-loertzer@w-i-d.de.

Das Workshopangebot umfasst:

Im Jahr 2021 bieten wir zwei offene Workshops an, die sich dabei individuell an unterschiedliche Zielgruppen richten. In einem Workshop geht es gezielt um Fragen und Bedürfnisse von Projektinitiator*innen. Im anderen Workshop befassen wir uns mit der Perspektive von Multiplikator*innen an den Schnittstellen innerhalb der Institutionen - zum Beispiel Kommunikation, Wissenstransfer oder der Lehre - die aktuell kein eigenes Projekt durchführen oder zukünftig planen wollen, die sich aber trotzdem über Citizen Science informieren und an ihrer Institution voranbringen wollen. Beide Workshops befassen sich dabei inhaltlich mit den gleichen Punkten, bieten in Übungen, Diskussionen und Fragerunden aber mehr Raum, um gezielter auf die eine oder andere Perspektive eingehen zu können. Sie erfahren mehr zum inhaltlichen Aufbau der offenen Workshops weiter unten auf dieser Seite.

Neben den offenen Workshops bieten wir zwei Workshops mit regionalem Schwerpunkt in Kooperation mit Partner*innen vor Ort an. Sie umfassen ein auf die Region und spezifische Bedarfe zugeschnittenes Programm und bieten darüber hinaus die Möglichkeit der Vernetzung und des Austausches mit Projekten und Forscher*innen aus der Region.

Offene Workshops...

...für Projektinitiator*innen

Der offene Workshop für Projektinitiator*innen findet an den folgenden Terminen statt:

  • Basisworkshop: Mittwoch, 18. August, 10 bis 16 Uhr
  • Aufbaumodul 1 - Evaluation: Freitag, 20. August, 10 bis 12 Uhr
  • Aufbaumodul 2 - Rechtliche Fragen: Mittwoch, 25. August, 10 bis 12 Uhr
  • Aufbaumodul 3 - Kommunikation: Freitag, 3. September, 10 bis 12 Uhr

--> Dieses Modul war ursprünglich am 27. August von 10 bis 12 Uhr geplant. 

  • Aufbaumodul 4 - Freiwilligenmanagement: Mittwoch, 1. September, 10 bis 12 Uhr

Eine Teilnahme an allen Aufbaumodulen ist nicht verpflichtend. Melden Sie sich gerne auch nur für einzelne Aufbaumodule an, an denen Sie gerne teilnehmen möchten. Informationen zu den Inhalten des Basisworkshops und der Aufbaumodule finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

ACHTUNG: Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle Plätze im Workshop bereits belegt. Mit Ihrer Anmeldung nehmen wir Sie auf eine Warteliste auf und können Ihnen einen gegebenenfalls freiwerdenden Platz anbieten. 

...für Multiplikator*innen

Der offene Workshop für Multiplikator*innen findet an den folgenden Terminen statt:

  • Basisworkshop: Mittwoch, 10. November, 10 bis 16 Uhr
  • Aufbaumodul 1 - Evaluation: Freitag, 12. November, 10 bis 12 Uhr
  • Aufbaumodul 2 - Kommunikation: Donnerstag, 18. November, 10 bis 12 Uhr
  • Aufbaumodul 3 - Rechtliche Fragen: Freitag, 19. November, 10 bis 12 Uhr
  • Aufbaumodul 4 - Freiwilligenmanagement: Mittwoch, 24. November, 10 bis 12 Uhr

Eine Teilnahme an allen Aufbaumodulen ist nicht verpflichtend. Melden Sie sich gerne auch nur für einzelne Aufbaumodule an, an denen Sie gerne teilnehmen möchten. Informationen zu den Inhalten des Basisworkshops und der Aufbaumodule finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

ACHTUNG: Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle Plätze im Workshop bereits belegt. Mit Ihrer Anmeldung nehmen wir Sie auf eine Warteliste auf und können Ihnen einen gegebenenfalls freiwerdenden Platz anbieten. 

Workshops mit regionalem Schwerpunkt

In Kooperation mit dem Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm bieten wir am 10. Juni 2021 von 10 bis 16 Uhr einen regionalspezifischen Workshop an. Der Workshop findet im Rahmen des Bundeswettbewerbs Zukunftsstadt 2030 statt und richtet sich an Interessierte aus der Region. 

Eine Anmeldung für den Workshop ist nicht mehr möglich.

In Kooperation mit dem Innovation Hub 13 der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus Senftenberg bieten wir am 23. September 2021 von 9:30 bis 15:30 Uhr einen regionalspezifischen Workshop an. Der Workshop findet im Rahmen des InnoX Science Festivals 2021 statt und richtet sich an Interessierte aus der Region.

Hier finden Sie weitere Informationen zum InnoX Science Festival 2021

Die Workshopmodule

Die offenen Workshopangebote umfassen einen ganztägigen Basisworkshop sowie insgesamt fünf thematische Aufbaumodule.

Im Basisworkshop erarbeiten Sie sich fundiertes Basiswissen zu Citizen Science. Das Angebot richtet sich insbesondere jeweils einmal an potentielle Projektinitiator*innen aus der Wissenschaft und einmal an Hochschulmitarbeiter*innen, die sich in Zukunft mit Citizen Science eher aus einer strategischen Perspektive auseinandersetzen möchten. Sie lernen Definitionen von Citizen Science kennen und erhalten einen Überblick über die Akteur*innen der (inter-)nationalen Citizen-Science-Landschaft. Zudem stellen sich verschiedene Projekte mit einer Bandbreite an Citizen-Science-Aktivitäten vor. Im Zentrum des Angebots steht dabei die praxisorientierte Ideenwerkstatt, in der Sie sich mit der Planung von eigenen oder der Unterstützung von Citizen-Science-Projekten in Ihrer Institution vertraut machen. Ergänzend werden Angebote der Vernetzung aus bundesweiter Perspektive präsentiert und der Austausch angeregt.

Neben dem Basisworkshop bieten insgesamt vier eineinhalb- bis zweistündige Module eine flexible themenspezifische Vertiefung Ihrer Kenntnisse zu Citizen Science. Die Module können unabhängig voneinander einzeln, aber auch potentiell alle gebucht werden. Die Module finden nach dem Basisworkshop an regelmäßigen Terminen - mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr - statt und umfassen die folgenden Themenbereiche: 

  • Rechtliche Fragen: Welche Lizenzen eigenen sich für die Veröffentlichung von Daten aus einem Citizen-Science-Projekt? Wie sieht es mit dem Versicherungsschutz der Citizen Scientists aus? Wie garantiere ich den Schutz der Datenbanken in meinem Projekt? Die Teilnehmer*innen erhalten einen Überblick über die rechtlichen Herausforderungen in den verschiedenen Phasen von Citizen-Science-Projekten. Anhand konkreter (eigener) Projekte identifizieren sie rechtliche Probleme und erarbeiten Lösungsansätze für diese.
  • Evaluation: Wieso, was und wie evaluieren? Um dies zu erarbeiten, werden Logik-Modelle, Evaluations-Frameworks und empirische Studien zur Wirkung von Citizen Science benutzt. Dabei wird der theoretische Input anhand praktischer Übungen zu eigenen Citizen-Science-Projekten der Teilnehmenden oder ausgewählten Beispielprojekten vertieft.
    Wieso, was und wie evaluieren? Um dies zu erarbeiten, werden Logik-
    Modelle, Evaluations-Frameworks und empirische Studien zur Wirkung von
    Citizen Science benutzt. Dabei wird der theoretische Input anhand praktischer
    Übungen zu eigenen Citizen-Science-Projekten der Teilnehmenden oder
    ausgewählten Beispielprojekten vertieft.
    Wieso, was und wie evaluieren? Um dies zu erarbeiten, werden Logik-
    Modelle, Evaluations-Frameworks und empirische Studien zur Wirkung von
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  • Kommunikation: Wie werden Bürger*innen auf ein Citizen-Science-Projekt aufmerksam? Wie beeinflusst Kommunikation die Zusammenarbeit? Und wie können Ergebnisse an die Öffentlichkeit getragen werden? In diesem Modul wird ein Blick auf die Rolle der Kommunikation in Citizen-Science-Projekten geworfen. Die Teilnehmer*innen steigen anhand von ausgewählten Beispielprojekten in die Grundlagen eines Kommunikationsplans ein: Wer kommuniziert was, wo? Ergänzend erhalten sie einen Überblick über Werkzeuge und Formate der Kommunikation im Projektverlauf.
  • Freiwilligenmanagement: Freiwilligenmanagement ist ein essentieller, jedoch oft unterschätzter Erfolgsfaktor für Citizen-Science-Projekte. Dieses Modul nutzt die Synergien aus der Expertise durch langjährige Erfahrung im Bereich des Freiwilligenmanagements und den Erkenntnissen aus dem Citizen-Science-Bereich. Gemeinsam werden wir relevante Prozesse der verschiedenen Projektphasen erörtern und mit Tipps aus der Praxis illustrieren. Dabei werden wir uns beispielsweise mit der Rollendefinition, Rekrutierungsmaßnahmen, Motivationsaspekten und Formen der Anerkennung beschäftigen und dazu Ideen für konkrete Maßnahmen entwickeln.

Das Workshopangebot wurde im Jahr 2020 entwickelt und aus den Erfahrungen der ersten Laufzeit weiterentwickelt.

Hier finden Sie Informationen zur ersten Laufzeit der Workshops im Jahr 2020