Eine gemeinschaftsbasierte Norm für Citizen Science Daten und Metadaten - die Geneva Declaration on Citizen Science Data and Metadata Standards

18. Juni 2018 von Katrin Vohland

Um die Informationen aus einer zunehmende Anzahl verschiedener Citizen Science-Projekte zu koordinieren und vielseitiger nutzbar zu machen, haben sich Vertreter*innen unterschiedlicher Assoziationen und Initiativen zusammengesetzt und in monatelanger Arbeit Citizen Science Ontologien und Standards abgestimmt. Initiiert von der Internationalen Daten und Metadaten-Arbeitsgruppe der amerikanischen  Citizen Science Association wurde in enger Zusammenarbeit mit der entsprechenden Arbeitsgruppe der europäischen Citizen Science Association ECSA sowie der Arbeitsgruppe der COST Action (Improve data standardization and interoperability) zuerst ein Gemeinsames konzeptionelles Modell (Common Conceptional Model) entwickelt. Dieses wurde in drei Hauptkomponenten unterteilt, um Projekt-Metadaten, Datensatz-Metadaten und Beobachtungsdaten detailliert bearbeiten zu können. In Zukunft sollen weitere Nutzer-Profile entwickelt werden, um das Modell noch facettenreicher anwendbar zu machen.

The module/profile structure introduced in Milano, building around a core module with the most basic information


Weitere Informationen sowie Links zu Partnern finden sich in der „Geneva Declaration on Citizen Science Data and Metadata Standards“ auf den Seiten von der Citizen Science COST Action sowie  von ECSA.
 

Katrin Vohland

Leiterin des Forschungsbereichs Wissenschaftskommunikation und Wissensforschung am Museum für Naturkunde Berlin. Forschung zu partizipativer Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation. Leitung der internationalen COST Action „Citizen Science to promote creativity, scientific literacy, and innovation throughout Europe“

Ein Kommentar

Christian Hauschke
Das Datenmodell sieht sehr interessant aus. Ist eine OWL-Fassung verfügbar? Gibt es schon skizzierte Anwendungsszenarien?

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