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Buerger schaffen Wissen

Die Plattform für Citizen-Science-Projekte aus Deutschland: Mitforschen, präsentieren, informieren!

Diese nationalen und internationalen Projekte freuen sich, Sie am 14. und 15. Oktober in der KulturBrauerei in Berlin an ihrem Stand zu begrüßen! Forschen Sie mit und entdecken Sie spannende Maßnahmen, Methoden und Möglichkeiten rund um Bürgerforschung und nachhaltige Entwicklung! In den kommenden Wochen erhalten Sie an dieser Stelle weitere Einblicke in die Projekte und die Aktionen an den Ständen. Besuchen Sie uns bald wieder - und natürlich im Oktober auf dem Festival!

Spurensuche Gartenschläfer (Deutschland)

Besonderes Merkmal des Gartenschläfers ist seine unverkennbare „Zorro-Maske“. Obwohl die kleine Schlafmaus in Deutschland heimisch ist, ist sie in vielen Regionen bereits ausgestorben. Warum, ist noch unklar. Damit nicht noch ein Teil der biologischen Vielfalt verloren geht, wird aus den Erkenntnissen ein Schutzkonzept entwickelt und umgesetzt.

Die „Spurensuche Gartenschläfer" ist ein gemeinsames Projekt des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

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The Alien Insect Takahashia japonica – Wanted Dead or Alive! (international)

Im Frühling 2020 wurde eine ungewöhnliche Spezies in Pula, Kroatien gesichtet: das Takahashia japonica. Ursprünglich kommt dieser Schädling aus Japan. Bürger*innen wurden dazu aufgerufen, seine Verbreitung in heimischen Gärten zu dokumentieren. Dadurch wird mehr über das Verhalten und die bisher unbekannten Auswirkungen der Verbreitung herausgefunden, auch um diese in Zukunft besser kontrollieren zu können.

Das Projekt “The Alien Insect Takahashia japonica“ wird vom Institute of Agriculture and Tourism durchgeführt.

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Bee Observer BOB (Deutschland)

Imker*innen, Maker*innen und Forscher*innen arbeiten zusammen an einem digitalen Bienenstock. Digitale Bienenstöcke sind mit Sensoren ausgestattet, die Daten aufzeichnen und auswerten. So werden Risiken und Gefahren für Honigbienen schneller erkannt und reduziert. Dadurch möchte das Projekt dazu beitragen, dem erschreckenden Verlust von Wildbienen und Bienenvölkern entgegenzuwirken.

„Bee Observer BOB” ist ein Projekt des Fachbereichs Kognitive Neuroinformatik der Universität Bremen.

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Wildtierforscher und Fledermausforscher in Berlin (Deutschland)

Im Verbundprojekt WTimpact können Sie Artenvielfalt vor der eigenen Haustür kennenlernen! Bürger*innen erfassen zusammen mit Forscher*innen die Lebensweise von Wildtieren in Berlin. Wie nutzen Wildtiere städtische Lebensräume und wodurch wird ihre Verbreitung beeinflusst? Mit Hilfe von Wildtierkameras und Fledermausdetektoren suchen wir Antworten auf diese Fragen.

„WTimpact” ist ein Verbundprojekt des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS), des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM).

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Expedition Erdreich (Deutschland)

Stopp, den Teebeutel nicht gleich wegwerfen! Der Teebeutel-Index ist wichtiger Bestandteil der Expedition Erdreich. Bei dieser Methode wird mit handelsüblichen Teebeuteln gemessen, wie schnell die organischen Bestandteile im Boden, der Humus, abgebaut werden. Diese und weitere Untersuchungen sind wichtig, um beispielsweise mehr über den im Boden gespeicherten Kohlenstoff zu erfahren. Neugierig? Mit Unterstützung von Wissenschaft*lerinnen kann mehr über die vielfältigen Funktionen von Boden in der eigenen Region herausgefunden werden.

Expedition Erdreich” ist ein Projekt des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und BonaRes, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

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TeaTime4App (international)

Im Mittelpunkt dieses Forschungsprojektes steht das Thema Boden, genauer gesagt der Abbau organischen Materials im Boden. Mit Hilfe einer App können Bürger*innen einen wertvollen Beitrag zu nachhaltiger Bodennutzung leisten. Die Untersuchung des Bodens beispielsweise durch Erfassung der Bodenfarbe und -textur, sowie des Teebeutel-Index, verbessert das Verständnis, welche Faktoren die Zersetzung zu verschiedenen Zeiten, an verschiedene Orten weltweit beeinflussen.

“TeaTime4App” ist ein Projekt der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).

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Plan Birke, forsch voran (Deutschland)

„Die Birke erkennt doch jedes Kind!” Aber wissen Sie auch mehr über diese Baumart? Die Birke fördert die biologische Vielfalt in unseren Wäldern. Leider wird sie noch oft als Konkurrenz zu Hauptbaumarten wie der Gemeinen Kiefer und Trauben- bzw. Stieleichen gesehen. Auf vielfältige Weise werden im Projekt die positiven Aspekte der Birke vermittelt. Welche Rolle spielt sie unter anderem bei der Sicherung des Waldes? Das möchte das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften mit Bürger*innen erforschen. Mit einer App können Sie helfen, das Wissen um die Baumart zu erweitern.

„Plan Birke, forsch voran” ist ein Projekt des Forschungsinstituts für Bergbaufolgelandschaften.

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careables - making healthcare (international)

Das Projekt "careables" vereint die Kräfte aus dem Pflegedesign und dem Maker Movement, um persönlich zugeschnittene Lösungen für Barrieren zu schaffen. Daran beteiligen sich unter anderem Wissenschaftler*innen, Personen mit speziellen gesundheitlichen Bedürfnissen und deren Pflegende, sowie Spezialist*innen des Gesundheitswesens, um personalisierte Gesundheitskonzepte zu entwickeln. Das Projekt fördert außerdem den Austausch von Erfahrungen rund um personalisierte Gesundheitsversorgung oder Rechtsberatung.

“careables” wird vom Zentrum für Soziale Innovation GmbH koordiniert.

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Schüler und Bürger forschen zusammen mit Wissenschaftlern zum Thema Stickstoffbelastung von Gewässern (Deutschland)

Bürger*innen erforschen zusammen mit Wissenschaftler*innen die Nitratbelastung von Grund- und Oberflächengewässern im Nordwesten Deutschlands. Dort ist sie besonders hoch. Das hat Auswirkungen auf die Trinkwasseraufbereitung und die Umwelt. Die Kartographie erfolgt mittels einer “Heim-Experimentierbox” und in Zusammenarbeit mit Schüler*innen, die als Forschungspat*innen bei Fragen helfend zur Seite stehen.

Das Projekt wird von vom Fachbereich Biologie und Chemie der Universität Osnabrück durchgeführt.

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AIRbezen / strawbAIRies – measuring air quality with strawberry plants (international)

Erdbeere wird im flämischen Antwerpener Dialekt “jarrebezen” genannt und gibt dem Projekt seinen Namen. Bürger*innen sammeln Daten, indem sie Erdbeerpflanzen halten und deren Blätter zur Untersuchung an Wissenschaftler*innen senden. Durch die Untersuchung der Erdbeerblätter kartiert AIRbezen die Luftqualität einer Stadt. Ziel des Projektes ist es, gemeinsam eine Karte zu erstellen, die Luftqualitäten darstellt, und Bürger*innen zu sensibilisieren, lokale Luftqualität zu hinterfragen.

Das Projekt “AIRbezen / strawbAIRies” wird von der Universität Antwerpen geleitet.

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Meet je Stad! (international)

Von Berggebieten in Nordeuropa bis zu ländlichen Gebieten in Afrika, die Messungen von "Meet je Stad!“ können mittels Solarenergie und einer Satellitenverbindung jederzeit und überall durchgeführt werden. Gemessen werden die Auswirkungen des Klimawandels auf die lokale Umwelt. Bürger*innen definieren zusammen mit Wissenschaftler*innen Forschungsthemen, entwickeln Messgeräte mit und analysieren Daten.

"Meet je Stad!" ist ein Projekt der Universität Amersfoort. 

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Lichtverschmutzung (Deutschland)

Wir haben unsere Nacht durch künstliche Beleuchtung ganz schön verändert. Doch all das Licht in der Nacht ist nicht immer gut. Die negativen Auswirkungen auf uns Menschen, Tiere und Pflanzen, aber auch auf unseren Energieverbrauch und die Sicht auf die Sterne werden unter dem Begriff Lichtverschmutzung zusammengefasst. Durch die positiven Assoziationen mit Licht, hat es einige Zeit gedauert, bis Lichtverschutzung in den Fokus von Wissenschaftler*innen gerückt ist - und es gibt noch viel zu tun! Zusammen mit Bürger*innen wird durch Messungen und Kartierungen dazu beigetragen, Lichtverschmutzung besser zu verstehen. Der Stand setzt sich zusammen aus den Projekten „Radiance Light Trends", „Myskyatnight", „Nachtlicht-BüHNE", „Verlust der Nacht" und „Artenschutz durch umweltverträgliche Beleuchtung".

Das Projekt „Radiance Light Trends” wird vom Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) durchgeführt, das für das Projekt „Myskyatnight” gemeinsam mit den Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) arbeitet. „Nachtlicht-BüHNE” ist ein Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die App „Verlust der Nacht” ist ein Projekt des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). Das Projekt "Artenschutz durch umweltverträgliche Beleuchtung" ist eingebunden ins Bundesprogramm Biologische Vielfalt.

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D-NOSES: Distributed Network for Odour Sensing Empowerment and Sustainability

Geruchsverschmutzung ist ein Umweltproblem was weltweit zum Alltag geworden ist. Diese Verschmutzung soll erforscht werden, doch dafür braucht es Methodik. D-NOSES will mit 10 Fallstudien in und außerhalb der EU Methoden, Instrumente und Richtlinien entwickeln und festlegen um die Forschung voran zu treiben und gleichzeitig erste Ergebnisse beizusteuern.

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 Research and Innovation Programme under Grant Agreement No 789315.

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BerlinAIR NO2-Atlas

Ein erwachsener Mensch atmet pro Tag etwa 12.000 Liter Luft ein und wieder aus. Der Stickstoffdioxidgehalt der Luft spielt hierbei eine große Rolle bei möglichen Gesundheitsrisiken. Dennoch existieren nur wenige Messwerte über die Ausbreitung und Verteilung von NO2. Das Projekt BerlinAIR NO2-Atlas will das ändern. Es möchte die NO2-Konzentration in Berlin flächendeckend erfassen und ein möglichst feines Netzwerk an NO2-Daten generieren. Dadurch können nicht nur verschiedene Belastungssituationen besser beurteilt werden, sondern auch die Wirkung verschiedener Einflussfaktoren auf die NO2-Konzentration, wie die Wetterlage und die Bebauung, betrachtet werden.

Der NO2-Atlas ist ein Projekt des Fachgebiets Umweltchemie und Luftreinhaltung der TU Berlin. Es wird finanziert durch die Interne Forschungsförderung (Strategischer Call Citizen Science) der Technischen Universität Berlin.

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Wer sind wir? Fridays for Future meets Citizen Science (Deutschland)

Du bist in der Fridays for Future-Bewegung aktiv? Dann forsche mit! Denn das Projekt möchte wissen, wie die lokale Fridays for Future-Bewegung arbeitet, ihre Anhänger mobilisiert und ihre Agenda an politische Entscheidungsträger*innen kommuniziert. Gemeinsam soll herausgefunden werden, was wir aus den Fridays for Future-Erfahrungen lernen können, um Bürger*innenbeteiligung generell zu stärken und die verschiedenen Teile der Gesellschaft stärker in politische Prozesse einzubinden. Das Projekt wendet sich auch an interessierte Bürger*innen!

Das Projekt „Wer sind wir? Fridays for Future meets Citizen Science” wird von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Bürgeruniversität der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf durchgeführt.

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Plastic Pirates - Go Europe! (Deutschland)

Der Schutz von Meeren und Gewässern ist eine Aufgabe für uns alle. Egal, ob wir direkt an der Küste oder im Landesinneren leben. Im Rahmen von "Plastic Pirates – Go Europe!" sind Schulklassen und Jugendgruppen aufgerufen, Plastikmüll an den Ufern von Flüssen und Bachläufen zu sammeln und die verschiedenen Arten des gesammelten Plastikmülls an unterschiedlichen Stellen eines Flussabschnitts zu dokumentieren. So unterstützen sie aktiv als Teil einer länderübergreifenden Citizen-Science-Aktion die Forschung.

„Plastic Pirates - Go Europe!” ist ein Projekt des Ecologic Institut in Zusammenarbeit mit der Kieler Forschungswerkstatt.

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EU-Citizen.Science (international)

Die neue Online-Plattform “EU-Citizen.Science” ist ein Kooperationsprojekt aus mehr als 20 Partner*innen und steht einer breiten Community von Bürger*innen bis Wissenschaftler*innen offen. Sie bündelt wichtige Quellen, Projekte und Veranstaltungen zu Citizen-Science und unterstützt dadurch den Austausch von (Fach-)Wissen und Erfahrungen innerhalb der Community.

“EU-Citizen.Science” wird von der European Citizen Science Association (ECSA) koordiniert. 

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Das Festival wird organisiert von:

In Partnerschaft mit:

...und: