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Bürger schaffen Wissen

Die Plattform für Citizen-Science-Projekte aus Deutschland: Mitforschen, präsentieren, informieren!

Trainingsworkshops

Was ist Citizen Science? Wie konzipiere ich ein Citizen-Science-Projekt? Was erreicht Citizen Science? Wie kann ich das Thema an meiner Institution strategisch voranbringen? Mit unserem Workshopangebot möchten wir genau diese Fragen beantworten und Mitarbeitende von Universitäten und Hochschulen sowie weitere Interessierte dazu einladen, sich mit dem Konzept Citizen Science auseinanderzusetzen. Das aus verschiedenen Modulen zusammengesetzte Programm bietet die Möglichkeit, sich zu spezifischen Themen weiterzubilden und auszutauschen. Der Vernetzung untereinander sowie mit Praxisakteur*innen geben wir dabei viel Raum - und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, Ideen und Hintergründe.  

Ansprechpartnerin:
Bei Fragen und Rückmeldungen wenden Sie sich gerne jederzeit an Fabienne Wehrle unter: fabienne.wehrle@w-i-d.de.

Trainingsworkshops 2022

Im November bieten wir eine offene Workshopreihe, bestehend aus einem ganztägigen Basisworkshop und vier aufbauenden thematischen Modulen an. Die Reihe richtet sich sowohl an Projektinitiator*innen als auch an Multiplikator*innen. Eine Teilnahme an allen Aufbaumodulen ist nicht verpflichtend. 

Um genügend Raum für Interaktivität und Austausch zu ermöglichen, ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Die Workshopreihe ist bereits ausgebucht.

Gerne können Sie sich in unserer Warteliste eintragen. 

Zur Warteliste

Basisworkshop (Wiebke Brink, Silke Voigt-Heucke, Moritz Müller, Fabienne Wehrle)

Donnerstag, 10. November, 10 bis 16 Uhr

Was verbirgt sich hinter dem Trend Citizen Science? Und welche Möglichkeiten gibt es, Citizen Science an Ihrer Institution strategisch zu etablieren? In diesem ganztägigen Workshop erarbeiten Sie sich fundiertes Basiswissen zu Citizen Science. Sie lernen Definitionen von Citizen Science kennen und erhalten einen Überblick über die Akteur*innen der (inter-)nationalen Citizen-Science-Landschaft. Darüber hinaus stellen sich Citizen-Science-Projekte vor, die einen Einblick in die Praxis gewähren und aufzeigen, welche Bandbreite an Citizen-Science-Aktivitäten es gibt. Im Zentrum des Angebots steht die praxisorientierte Werkstatt, in der Sie sich mit der Planung und Vernetzung von Citizen Science vertraut machen. 

Die folgenden Citizen-Science-Projekte werden im Basismodul von ihren praktischen Erfahrungen berichten:

Homeoffice? Herausforderung angenommen!

Patient Science - Patienten schaffen Wissen

Gruß & Kuss - Briefe digital. Bürger*innen erhalten Liebesbriefe

Neben dem Basisworkshop bieten insgesamt vier zweistündige Module eine flexible themenspezifische Vertiefung Ihrer Kenntnisse zu Citizen Science. Die Module können unabhängig voneinander gebucht werden und umfassen die folgenden Themenbereiche: 

Aufbaumodul Freiwilligenmanagement (Ralf Baumgarth, Wiebke Brink)

Mittwoch, 16. November, 10 bis 12 Uhr

Freiwilligenmanagement ist ein essentieller, jedoch oft unterschätzter Erfolgsfaktor für Citizen-Science-Projekte. Dieses Modul nutzt die Synergien aus der Expertise durch langjährige Erfahrung im Bereich des Freiwilligenmanagements und den Erkenntnissen aus dem Citizen-Science-Bereich. Gemeinsam werden wir relevante Prozesse der verschiedenen Projektphasen erörtern und mit Tipps aus der Praxis illustrieren. Dabei werden wir uns beispielsweise mit der Rollendefinition, Rekrutierungsmaßnahmen, Motivationsaspekten und Formen der Anerkennung beschäftigen und dazu Ideen für konkrete Maßnahmen entwickeln.

Aufbaumodul Rechtliche Fragen (Dr. Linda Freyberg, Friederike Klan)

Freitag, 18. November, 10 bis 12 Uhr

Welche Lizenzen eigenen sich für die Veröffentlichung von Daten aus einem Citizen-Science-Projekt? Wie sieht es mit dem Versicherungsschutz der Citizen Scientists aus? Wie garantiere ich den Schutz der Datenbanken in meinem Projekt? Die Teilnehmer*innen erhalten einen Überblick über die rechtlichen Herausforderungen in den verschiedenen Phasen von Citizen-Science-Projekten. Anhand konkreter (eigener) Projekte identifizieren sie rechtliche Probleme und erarbeiten Lösungsansätze für diese.

Aufbaumodul Evaluation (Dr. Nicola Moczek)

Mittwoch, 23. November, 10 bis 12 Uhr

Wieso, was und wie evaluieren? Der Workshop richtet sich eher an Einsteiger*innen. Er gibt Einblicke in die Thematik und stellt die wichtigsten Ansätze vor. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, Wirkungsziele zu formulieren, eine Wirkungslogik zu erstellen und die dazu passenden Erhebungsmethoden auszuwählen. Der theoretische Input wird anhand praktischer Übungen zu Citizen-Science-Projekten der Teilnehmenden vertieft.

Aufbaumodul Kommunikation (Dr. Susanne Hecker)

Freitag, 25. November, 10 bis 12 Uhr

Wie werden Bürger*innen auf ein Citizen-Science-Projekt aufmerksam? Wie beeinflusst Kommunikation die Zusammenarbeit? Und wie können Ergebnisse an die Öffentlichkeit getragen werden? In diesem Modul wird ein Blick auf die Rolle der Kommunikation in Citizen-Science-Projekten geworfen. Die Teilnehmer*innen steigen anhand von ausgewählten Beispielprojekten in die Grundlagen eines Kommunikationsplans ein: Wer kommuniziert was, wo? Ergänzend erhalten sie einen Überblick über Werkzeuge und Formate der Kommunikation im Projektverlauf.